Q&A zu häufigen Fragen von Trennungseltern
Was fühlen Kinder, wenn sich ihre Eltern trennen?
Verunsicherung angesichts der Veränderung und Angst, womöglich Schuld daran zu sein
Die kindliche/menschliche Entwicklung verläuft in Phasen. Jede dieser Phasen ist charakterisiert durch alterstypische Möglichkeiten, sogenannte Entwicklungsaufgaben sowie durch typische Konflikte und Glaubenssätze, die sich unsere Seele „merkt“.
Sie hinterlassen Abdrücke bzw. Muster in unserer Seele. Keine dieser Phasen wird komplett überwunden. In Stress- und Überforderungssituationen fallen wir auf diese Verhaltensmuster und Glaubenssätze zurück.
Das für das Kindergartenalter charakteristische „magische Denken“ ist dafür verantwortlich, dass Kinder Ereignisse auf sich selbst zurückführen. So erklärt sich auch der spontane Schuldimpuls angesichts von Konflikten zwischen den Eltern.
Er lodert in späteren Entwicklungsphasen immer dann auf, wenn Kinder mit Überforderungen angesichts von Ereignissen konfrontiert sind, die sie als existenziell bedeutsam empfinden, jedoch nicht einordnen können.
So kommt es, dass sich auch Jugendliche noch spontan fragen, ob sie vielleicht für die Trennung verantwortlich sind. Das schlägt sich etwa in Äußerungen wie die eines 16jährigen Mädchens nieder, deren Eltern ihr nach einem Auslandsjahr mitteilten, dass sie sich trennen: „Wäre ich bloß zuhause geblieben und hätte aufgepasst, dann wären meine Eltern noch zusammen.“
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