Titelgeschichte im Stern 22/24
"Kinder gut und sicher durch eine Trennung zu begleiten ist wahrlich kein Hexenwerk!"
Es war aufregend und spannend, Teil einer aufwändigen Recherche des Sterns sein zu dürfen.
Angefangen hat alles mit einem Brief, den Ihr auch hier in den Beiträgen findet. Eine meiner Klient:innen hatte ihn zu einer Sitzung mitgebracht, weil sie gehört hatte, dass der Stern eine neue Rubrik mit dem Titel "Briefe an" geschaffen hatte. Ihr war klargeworden, wie sehr sie unter der Tabuisierung, dem Gefühl, irgendwie diffus schuldig an der Trennung ihrer Eltern zu sein, gelitten hatte. Unnötigerweise. Und sie wollte anderen helfen, aus der Isolation, die mit diesem Gefühl einhergeht, herauszukommen. So fragte sie mich, ob dieser Brief nicht vielleicht zu einer Veröffentlichung geeignet sei, ob sie damit nicht vielleicht anderen Betroffenen helfen könnte. Ich war mir sicher, dass ihr Brief vielen Betroffenen vor Augen führen könnte, wie Kinder eine Trennung ihrer Eltern erleben. Da sie - wie viele meiner Klient:innen – anonym bleiben wollte, bat sie mich, ihren Kinderbrief einzusenden. Das tat ich gerne. Er wurde veröffentlicht und der Kontakt zum Stern war hergestellt.
Daraus entstanden dann ein halbes Jahr später erste Vorgespräche, Interviews mit einigen meiner Klient:innen und ein Interview, bei dem ich selbst den freundlichen und interessierten Redakteur ,Herrn Tobias Schmitz, persönlich kennenlernen durfte.
Und das Ergebnis könnt Ihr nun als Titelgeschichte im aktuellen Stern nachlesen. Auch andere Experten und Betroffene waren Teil dieser Recherche, so dass ein wirklich informativer und lesenswerter Artikel entstanden ist!
Genau wie meine Klient:innen hoffe ich sehr, dass er vielen Trennungseltern wichtige Impulse liefern wird, von denen dann ihre Kindern profitieren!
Denn Kinder gut und sicher durch eine Trennung zu begleiten ist wahrlich kein Hexenwerk! Eltern brauchen nur die Bereitschaft ihren Umgang und ihre Motive im Umgang mit ihren Kindern anhand entwicklungspsychologischer Fakten zu reflektieren, um ihre neue - gute! - Beziehung altersangemessen, verantwortungsvoll und authentisch zu gestalten.